Gemeinsam mit Studierenden der Kunstuniversität Linz setzen sich Johannes Porsch und Johannes Schweiger (Abteilung textil·kunst·design) mit dem Verhältnis von Arbeit und Wert als Stoff gesellschaftlicher Bindungen auseinander.
18:15
»Ankunft in Rom. Am ersten Juli. Zweihundertunddreißig Jahre und acht Monate nach Goethe.« Simon Strauß lässt seinen Protagonisten in Römische Tage auf der Suche nach alter Größe und einem dieser Größe angemessenen Lebensgefühl bürgerlicher Erhabenheit nach Rom reisen – und scheitern. Der Vortrag begibt sich auf die Spuren der narrativen Inszenierung von bürgerlicher Männlichkeit in der Krise.
16:00
Informationsveranstaltung via Zoom für alle, die sich für eine Bewerbung um ein ifk Junior Fellowship im Wintersemester 2025/26 interessieren.
18:30
Wie »monströs« ist der Kulturwandel in der Moderne, wo die Literatur und andere Genres zum einem »Betrieb«, ja zu »creative industries« geworden sind? Welche Rolle spielen der Kanon und andere kulturelle Grenzziehungen dabei? Dies sind die zentralen Fragen, die die in diesem Band vernetzten theoretischen Texte des in Dublin lehrenden Wiener Kulturwissenschaftlers Clemens Ruthner antreiben.
18:15
Im strukturell sorglosen Kapitalismus wird Sorge zur politischen Artikulation des Begehrens nach anderen Beziehungen. Insbesondere in Archiven queerer und feministischer Proteste finden sich Flugblätter, Manifeste, Bilder und theoretische Texte, die Sorge auf unterschiedliche und teils widersprüchliche Bedeutungsebenen politisieren. Der Vortrag wird die widersprüchlichen Bedingungen kollektiver Kämpfe um Sorge reflektieren.
18:30
Die neue Reihe »Denkpausen. Gespräche mit Texten«, konzipiert von Deborah Benjamin Kaufmann und Karin Harrasser, stellt politisch schwierige Fragen zu Gewalt, Trauer, Erinnerung, Krieg und Tod, dem physischen Tod und dem sozialen Tod. Es geht um Geschichtspolitik und darum, wie man sich sprachlich all dem annähern kann, was sperrig in die Gegenwart ragt. Es geht um Texte, die das Zögern vor dem schnellen Urteil fördern. In Gesprächen mit Texten können sich neue Denkwege auftun.