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In Kulturen, deren Musik von Ohr zu Ohr, also ohne Notation weitergetragen wird, wirkt die Praxis eines Aufführens durch das Erinnern auf die musikalische Zeitgestalt ein. Die Gregorianischen Gesänge des Mittelalters sind ein Beispiel dafür, wie sich das Zusammenspiel zwischen dem Hervorrufen, Vergegenwärtigen und Erneuern in den Strukturen akustisch abbildet.
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A study of Austrian composer Hanns Eisler’s »Deutsche Sinfonie« can help us understand how European artists responded to the atrocities of WWII concentration camps. As a cultural historian, Kenneth Marcus places this interdisciplinary study in historical context to examine why Eisler created this work and the significance that this work has for human rights today.
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Nach der These des französischen Philosophen Paul Ricœur kann eine Übersetzung »konkrete Universalien auf der Suche nach Ratifizierung, Aneignung, Übernahme, Anerkennung hervorbringen« (P. Ricœur, »Cultures, du deuil à la traduction«, in: »Le Monde«, 24. 05. 2004). Diese These soll im Vortrag von Andris Breitling am Vorabend des Tags der Menschenrechte (10. 12. 2021) am Beispiel der Übersetzung des ethisch-rechtlichen Universalbegriffs der Menschenwürde erörtert werden.
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Wenn Menschen migrieren und andernorts Geld verdienen, teilen sie ihren Lohn oftmals mit ihrer Familie im Herkunftsort. Diese sogenannten Remittances haben vielfältige Effekte auf die handelnden Menschen und involvierten Regionen. Welche Rolle spielen die Transfers im Kontext der Arbeitsmigration zwischen Österreich und der Türkei?
Anlässlich des 100. Geburtstages von Cornelius Castoriadis 2022 ist ein Themenheft der »Zeitschrift für Kulturwissenschaften« geplant, das sich bisher weniger beleuchteten Seiten von Castoriadis’ Philosophie widmet und die Bedeutung dieses Denkers für zeitgenössische Debatten herausarbeitet. Die Arbeitstagung eröffnet die Diskussion.
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Für die Maus ist die Freundschaft mit der Krähe eine sehr riskante Angelegenheit, die nur mit Klugheit gelingen kann. So suggeriert es die Fabel aus dem altindischen »Pañcatantra«. Doch geht es hier nicht (nur) um Tierbeziehungen, sondern auch um die Geschichte der bürgerlichen Erziehung sowie der nationalen Selbstbestimmung in Indien.