Programm

08 Januar 2018
18:15

„Brücken zu bauen“ ist im vielsprachigen Europa eine der Lieblingsmetaphern. Zum Abenteuer des Übersetzens aber gehört auch die Schwierigkeit der unterbrochenen Wege, abgerissenen Kontakte oder der blockierten Überlieferungen. In der deutschsprachigen Rezeption des französischen Aufklärers Diderot bringt das Phänomen der produktiven Unterbrechung sogar erst die Pointe dieses Denkers zur Geltung.

11 Januar 2018

Der britische Kulturwissenschafter Mark Fisher ist vor allem bekannt für seine Bücher zur Kritik des Neoliberalismus („Capitalist Realism: Is there no Alternative?)“, über Depressionen und nostalgische Retro-Kultur („Ghosts of my Life“). Unter dem Pseudonym k-punk bloggte er über Politik, Musik, Popkultur und Aspekte des pulp und verband dabei Kritik, Aktivismus und Ästhetik mit einer Begeisterung und Eloquenz, die seinen Blog zur Pflichtlektüre ganz unterschiedlicher LeserInnen machte.

18 - 19 Januar 2018

Since early modern times, both zombies and pirates have shared a history of diverging appropriations and attributions. The Caribbean marks a crossroad in the circulation and transformation of these figures in the context of an “Atlantic modernity“ (Stephan Palmié). The participants discuss this entangled cultural history from a trans-disciplinary perspective.

24 Januar 2018
18:15

Von Babel her schreibt sich eine Geschichte, der zufolge Einheit und Transparenz der Sprache durch den schuldigen und verschuldenden Fall in die Vielheit der Sprachen als einer Sprachen-Verwirrung, durch göttlich auferlegte Zerstreuung verloren seien und Übersetzen aufgegeben sei. Von daher wird das Übersetzen aber an den (vermeintlichen) Verlust des „einen“ Signifikats gebunden und mit diesem Gesetz dem Scheitern unterstellt.