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Temporäre Jahrmärkte erfreuen sich vor allem im ländlichen Raum bis heute großer Beliebtheit. Der Berufsstand der fahrenden Schausteller*innen, die dort für die begehrten Erlebnisse sorgen, ist in Österreich allerdings kaum erforscht. Was macht das Erlebnis Jahrmarkt weiterhin so anziehend, und wie leb(t)en und arbeite(te)n die Schausteller*innen?
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Ausgehend von Derridas Spiel mit dem Doppelsinn der französischen Vokabel »cru« – »cru« bedeutet »roh«, aber auch was (oft vorschnell) »geglaubt« wird – soll es in diesem Vortrag um Übersetzen als Erfahrung gehen.
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What can a box of old German Holocaust letters found in an American attic tell us about Jewish life in Vienna after the »Anschluss«? What obstacles did the translator face when deciphering this transatlantic family correspondence for the American descendants of the Viennese letter-writer who herself had perished in the Holocaust?
Maria Lassnig ist bekannt als eine bedeutende und außergewöhnliche Malerin. Weniger bekannt sind bisher ihre filmischen Experimente, die sie – in New York und später auch in Wien – entwickelt hat. Mit Women/Artist/Filmmakers, Inc. war sie 1974 in den USA Mitbegründerin einer Vereinigung filmschaffender feministischer Künstlerinnen. In ihrer Meisterklasse für »Gestaltungslehre – experimentelles Gestalten« an der Hochschule für angewandte Kunst in Wien gründete sie das damals einzige Lehrstudio für Trickfilme, das bis heute besteht.
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Wie gehen wir heute mit den in Schweigen gehüllten nationalsozialistischen Täterschaften unserer Vorfahren um? In Konfrontation mit Texten aus der eigenen Familie wird in dieser künstlerisch-wissenschaftlichen Forschung mit Fokus auf Frauen als Täterinnen die ethnopsychoanalytische Methode der Deutungswerkstatt experimentell auf die Probe gestellt.
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Kann Erdachtes, das offensiv der Erfahrung widerspricht, Wirkungen im Realen zeitigen? Das 1911 publizierte Buch »Die Philosophie des Als Ob« von Hans Vaihinger bejaht dies emphatisch: Fingieren ist dazu da, die Realität zu erkennen, sie zu durchdringen und folglich zu meistern. Diese Idee fand unter Zeitgenoss*innen ungemeine Zustimmung. Und sie inspiriert – und irritiert – bis heute.
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While some might think this is a trend unique to the realm of science fiction, today’s tech elites are actively seeking to overcome death. Based on investigations into immortality projects, this lecture will explore how techno-utopians transmit their beliefs as truth and therefore colonize the collective imaginary.