18:00
Käthe Leichter, leader of the Women’s Section of the Vienna Chamber of Labor beginning in 1925, was the founder of a network of women drawn from academia, politics, and trade unions, and spanning different class backgrounds. Jill Lewis analyzes the effects of these connections on national and international Social Democtratic political events.
16:00
In seinem wohl berühmtesten Buch „Die helle Kammer: Bemerkungen zur Photographie“, das Roland Barthes kurz nach dem Tod seiner Mutter verfasst hat, skizziert er eine Phänomenologie der Fotografie, die den verschiedenen Verschränkungsmöglichkeiten zwischen den fotografischen Bildern, den Toten und dem Tod auf der Spur ist. Die der Fotografie zugesprochene Affektmacht, deren Wirksamkeit sich nicht zuletzt in Barthes’ eigener Trauer bemerkbar macht, nimmt dabei Züge einer traumatischen Ästhetik an.
18:00
Die Magie wird im wissenschaftlichen Kontext oftmals mit Begriffen wie „irrational“, „vorwissenschaftlich“ und „mittelalterlich“ belegt. Dass sie aber nicht nur Thema der Esoterik, sondern auch der Wissenschaftsgeschichte ist, gerät dabei aus dem Blick. Susanne Beiweis fragt nach der philosophischen Bedeutung von Magie.
18:00
Anson Rabinbach, Professor of History at Princeton University, traces the legacy of Raphael Lemkin (1900–1959), the Polish-Jewish jurist described as a “largely forgotten immigrant from Poland who coined the word “genocide” and pushed a convention outlawing it through the General Assembly.” (New York Times, June 19, 2001).
18:00
Saša Miletić geht der Frage nach, wie Gerechtigkeit im US-amerikanischen Gerichtsfilm der 1990er-Jahre gestaltet wird. Neu sind auch die filmischen Stoffe: Neben Rassismus werden nun auch soziale und ökologische Problemlagen verhandelt.
18:00
Die physische Wirksamkeit des Teufels in frühneuzeitlichen Berichten aus Westafrika gestaltet sich merkwürdig: der Teufel als Sadist, der die AfrikanerInnen durch Schläge untertan macht. Zeitgleich wird der Teufel in Europa als gewaltlos beschrieben, wiewohl als Verführer und Unruhestifter. Jutta Wimmler geht diesen dämonologischen Interpretationen und Motiven nach.