18:15
Vortrag im Rahmen der Vortragsreihe
„INTIME ÖFFENTLICHKEITEN: MEDIEN – RÄUME – GEMEINSCHAFTEN“
Mit der Datenüberwachung von Apple & Co wird einmal mehr die Auflösung der Grenze zwischen öffentlich und privat diagnostiziert. Doch ein Blick auf die alltagskulturellen Praktiken im globalen Nordwesten zeigt, dass diese Grenze seit Langem brüchig und durchlässig ist – und neue intime Öffentlichkeiten hervorbringt.
18:15
Since the end of socialism, both labor markets and social policies have undergone great changes in Hungary, Poland, Slovakia, and the Czech Republic. Focusing on workfare schemes in the countryside of Viktor Orbán’s Hungary, this lecture investigates the links between the absence of attractive local jobs and anti-migrant sentiment.
18:15
Europäische anthropologische Sammlungen stehen schon lange in der Kritik. Doch scheint die Diskussion hierzulande kaum über das meist akademische Fachpublikum hinauszugehen. Verhandlungen um menschliche Überreste in Sammlungen machen die weitreichenden gesellschaftspolitischen Dimensionen und Fragen nach sozialer Gerechtigkeit in den Debatten greifbarer.
18:15
Die Stereoskopie ist ein seit dem 19. Jahrhundert bekanntes Verfahren, um räumlich anmutende Bilder zu erzeugen. Sie ist meist als eine Art Unterhaltungsmedium bekannt – noch heute (in veränderter Form) im populären 3-D-Kino. Doch sie wurde auch bei politischen wie wissenschaftlichen Praktiken eingesetzt, um „Ordnung“ herzustellen. So auch im Dritten Reich.
18:15
„Ein Projekt des transkulturellen Übersetzens ist an der Analyse von Hegemonie interessiert“ (Encarnación G. Rodríguez 2008). Klaudia Rottenschlager behandelt in ihrem Vortrag die Möglichkeiten/Unmöglichkeiten der partizipativen Wissensproduktion innerhalb eines Hochschulkooperationsprojekts zwischen Österreich und Palästina sowie palästinensischen Communitys im Libanon und in Jordanien.
Die Rolle von ÜbersetzerInnen in der ethnotherapeutischen Arbeit mit emigrierten Menschen ist komplex. Denn ihre Arbeit beschränkt sich ja nicht nur auf die möglichst reibungslose Überwindung sprachlicher Grenzen, sondern impliziert häufig auch eine Art von Teilnahme am therapeutischen Prozess. Erweitert ihre Präsenz schlicht die klassische therapeutische Zweierbeziehung, oder ist sie sogar als Beginn einer kollektiven Öffnung der Klinik zu verstehen?
18:15 - 20:00
Mascha Dabić liest im Rahmen der IFK_Tagung „Unsichtbare Dritte? Übersetzungspraktiken in Psychotherapie und Psychoanalye“ aus ihrem Roman „Reibungsverluste“ (Wien: Edition Atelier 2017).
Danach findet ein Gespräch mit der Autorin statt.
18:15
In der Abwehr, dem Nachrichtendienst der deutschen Wehrmacht während des Zweiten Weltkrieges, war er als „der Jude Klatt“ bekannt. Seine „Max“-Meldungen aus dem Hinterland der sowjetischen Front waren legendär und blieben für die Geheimdienste der Briten und Amerikaner noch über Jahrzehnte „eines der größten Rätsel des Krieges“.
This is the concluding international conference in a series that began in 2012 as a collaboration between Duke University and several Austrian partners. The project endeavors to rewrite the Empire back into Austrian history by recalling lost Socialist imperial traditions, the Jewish love story with imperial Austria, and nostalgia for a multicultural Central Europe.
18:15
What is the nature of the relation between philosophy and translation? How does translation influence the reception of philosophical texts? Sabina Folnović Jaitner explores these questions by analyzing the ways in which Heidegger’s term “Dasein” was translated into Bosnian / Croatian / Montenegrin / Serbian.