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Die Idee zum Vortrag rührt aus persönlichen empirischen Studien Peter Alheits im Deutschland der späten 1990er-Jahre her, die avancierte Randzonen wie Künstlermilieus, Schwulen- und Lesbenszenen, Computerfreaks und ethnische Eliten analysieren.
Bilder geben zu sehen, Bilder geben zu denken, Bilder geben Zeichen. Diesen phänomenologisch, kognitivistisch und semiologisch verorteten Gaben muss eine weitere Bildfunktion hinzugefügt werden: Bilder sind imstande, dem Sehen und Hören vorgelagerte Strukturen und Prozesse im Inneren des Betrachters unmittelbar zu formen. Sie lassen den Betrachter physisch affiziert zurück; sie greifen ein und ändern ihn: Bilder handeln.
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Louise Hecht analysiert Bertha Pappenheims Leben als das einer subversiven, jüdischen Feministin, ihr literarisch-religiöses Werk und ihr Schaffen als Übersetzerin als eines im Kontext ihres kulturellen Umfelds. Obwohl Pappenheim im Laufe ihres Lebens auf diversen, subtilen Wegen gegen die religiöse und bürgerliche Wertewelt ihrer Jugend rebellierte, sagte sie sich niemals vollkommen von ihr los.
Die Vorträge der Tagung „Mapping Vienna“ sollen die ersten Vermessungssystematiken der städtischen Gesellschaft in Wien seit dem 18. Jahrhundert erkennen lassen. Was spiegelt sich in diesen Datenerfassungen? Was erzählen uns Straßennamen und Nummerierungen? Wie vermisst man eine Stadt?
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How do medical theories and healing technologies circulate in colonial contexts? Anna Afanasyeva’s lecture investigates the history of nineteenth-century Russian medical initiatives in one of the imperial regions, the Kazakh steppe, and explores medicine as both a cultural institution and an integral part of the imperial project.