18:15 - 20:00
“Western tools with Chinese characteristics” sums up the predominant Chinese approach to western ideologies ever since China was inexorably drawn into global history in the 19th century by imperialism and capitalism. Long before Deng Xiaoping’s “Socialism with Chinese characteristics,”Chinese receptions of western ideas had already focused on sinicizing western ideas to prevent China from being subsumed and subjugated by the world order created by western hegemonic powers. One such practice was the Chinese intellectuals and statesmen’s localization/sinicization strategy as they translated western ideas into China to jump start the country’s modernization.
19:00
There is no equality and justice among languages. While some are ruling the world, others struggle to survive or are already extinct. Theory has always been aware of this, which is why it chooses the elite languages as its mother tongues. When it comes to the others, plebeian ones, it considers them as foreign and visits only in translation. This, however, seems to be changing today.
18:15 - 20:00
In diesem Vortrag staunt Ann Cotten über die Kontinuität der Symmetrien in Theorien, Fachsprachen und Diagrammen. Dabei wagt sie ein paar Hypothesen, warum bestimmte User Interfaces sich zur Organisation von Ideen bewährt haben und warum „User Interface“ als Denkgerüst für posthumanistisches Denken/Übersetzen geeignet erscheint.
18:15 - 20:00
Der Begriff des affektiven Nichtbewussten verfolgt eine doppelte Bewegung: ein „Einholen“ und „Anschließen“. Nicht „Entzug“ und „Mangel“ (wie im Falle des psychoanalytischen Unbewussten), sondern „Kopplung“: eine Intervention digitaler Technologien in die Sphäre des somatischen/organischen Empfindens und gleichzeitig ein Anschließen/Anschmiegen des Organischen an medientechnologisch aufgerüstete Umgebungen.
18:15 - 20:00
Die vorliegende Publikation Notation. Imagination und Übersetzung befasst sich aus einer breit angelegten multidisziplinären Perspektive mit der Frage nach den Grundstrukturen von Imagination und den Möglichkeiten und Grenzen ihrer visuellen Darstellbarkeit.
18:15 - 20:00
Aktuell erfahren Kunst, Musik und Populärkultur aus afrikanischen Kontexten internationale Hypes. Katharina Gartner forschte extensiv zu Musikproduktion in Ghanas Küstenmetropole Accra. Im Vortrag gibt sie Einblicke in transkontinentale Musikbeziehungen und fragt, wie diese auf die Kreativität junger Instrumentalisten wirken.
18:15 - 20:00
„Rhythmus“ galt um 1900 als Grundbegriff der Künste. Der aus der Antike entlehnte Begriff verbindet sich um 1900 aber mit einem auch außereuropäischen Rhythmusdenken, insbesondere mit fernöstlichen Konzepten von Zeit. Diese fanden in der deutschsprachigen Dichtung einen bislang wenig erforschten Niederschlag.