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Die Vielsprachigkeit der Sprache wird durch verschiedene Sprachphänomene und -situationen nahegelegt, die lange abgewertet oder marginalisiert wurden. Viele sprechen und schreiben eine Sprache, die nicht die eigene ist: Minderheiten, Migranten, in kleinen Sprachen, Sprachen im Werden. Literarische Texte wenden diese Lagen in Schreibstrategien.
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On 27 October 2019, President Trump announced that US Special Forces had killed the leader of ISIS. What does this killing – an extraterritorial, extrajudicial assassination – mean for law? This lecture argues that events like this killing effect a translation of liberal legality into necropolitical law.
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—— IFK_LIVE (ZOOM-MEETING) ——-
Ethnologische Museen und ihre Verstrickungen mit der europäischen Kolonialgeschichte sind derzeit Gegenstand hitziger Debatten. Angesichts ihrer problematischen Sammel- und Repräsentationspraxis stellt sich die Frage, wie mit ethnologischen Sammlungen heute, jenseits kolonial geprägter, eurozentrischer Sichtweisen, umgegangen werden soll.
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—— IFK_LIVE (ZOOM-MEETING) ——
Während Autismus heute medizinisch als „tiefgreifende“ Störung gilt, sehen ihn viele nicht mehr als Pathologie, sondern als zukunftsweisende Existenzform. Im Vortrag werden jüngere Darstellungen des Autisten als Diskursfigur untersucht. Es wird gezeigt, wie diese Darstellungen zugleich die Verfasstheit gegenwärtiger Gesellschaften reflektieren.
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—— IFK_LIVE (ZOOM-MEETING) ——
As media turned social, control over attention flows shifted to opaque, self-regulating algorithms. Knowledge seems to have become simultaneously broader and more superficial, more specific and more manipulative, increasingly fake and deeper. This talk looks at modes of attention that allow individuals to strive and survive in a world saturated with trash and erudition.
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Im Frühjahr 2020 erscheinen die neuen Bände unserer Reihe “IFK lectures & translations” im Verlag Turia + Kant (Wien/Berlin). Nach „Askese als Beruf“ von Antonio Lucci (2019, übersetzt von Federica Romanini) liegen nun vor: „Träumende Schwestern“ von Magaly Tornay, „Sich im Weltraum orientieren“ von Jörg Kreienbrock sowie „Tod und Herrschaft“ von Mohammed A. Bamyeh (übersetzt von Brita Pohl).