18:15 - 20:00
„Disney“-Produktionen gelten meist als Musterbeispiele für konservative Bildpolitiken. Auch von akademischer Seite erschöpft sich die Beschäftigung mit Disneyfilmen oftmals in bloßer Kritik. Welche subversiven Räume erschließen sich hinter der vordergründigen Heteronormativität, wenn die Texte einem „queer reading“ unterzogen werden?
18:15 - 20:00
Massen evozieren Utopien und Schreckensszenarien: Um 1900 galten Menschenmengen als Hoffnungsträger sozialer Reformen und zugleich als anarchische Bedrohung. Der biologische Begriff „Biomasse“ aus den 1920er-Jahren transportiert diesen Umschlagpunkt zwischen Kontrolle und Eigendynamik. Welche Geschichte hat dieses Konzept?
18:15 - 20:00
Anomalous to the otherwise social-realist ethos of the British “Free Cinema” movement of the 1950s, “Food for a Blush” is a short, 30-minute film made between 1956 and 1959 by two students at the Chelsea School of Art in London. It was described by one of its makers as “a documentary of worry” filmed between bedsits and bombsites.
18:15 - 20:00
Goethes nach eigener Auskunft „bestes Buch“ ist zugleich sein nach wie vor rätselhaftestes , obgleich es sein meistanalysiertes sein dürfte. Aber alle Versuche müssen letztlich vor dem Inkommensurablen dieses Romans resignieren, der seine Leser und insbesondere Leserinnen weder exemplarisch belehrt, sie nicht zur Identifikation einlädt, noch durch seinen Plot besonders gut unterhält. Aber was sonst?
Was passiert beim Zusammenspiel zweier so unterschiedlicher Medien wie des augenscheinlich die Wirklichkeit bloß aufzeichnenden Fotos und der verbalen Sprache mit ihrer erzählerischen Freiheit?
18:15 - 20:00
In den künstlerischen Arbeiten der russischen KonstruktivistInnen ist ein paradoxes Nachleben traditioneller Rezeptionsverhältnisse und repräsentationaler Strukturen zu beobachten. Stefanie Kitzberger fragt nach den historischen Kontexten dieser Wiederkehr.
18:15 - 20:00
Who makes scientific knowledge, and how? Who is excluded from knowledge-making processes, and why? Zachary Barr argues that the answer to these questions leads beyond laboratories, journals, and conferences, to sites of circulation and translation between scientists, scientific amateurs, and lay publics.