18:15
Martin Warnke widmet sich einem entscheidenden Kapitel der Kunstgeschichte: den Wechselbeziehungen zwischen bildender Kunst und Literatur. Der Dichter Francesco Petrarca, eine der Gründungsfiguren des Humanismus, war der Erste, der religiöse Bilderfahrungen als profane Beziehungsform darstellte und damit ein neues Paradigma eröffnete.
18:15
Die Allegorie ist eines der ältesten Mittel des Menschen zur Deutung der Welt. In der Renaissance ändern sich die Formen der visuellen Darstellung von Wirklichkeit, und mit ihnen gewinnen Bilder gegenüber dem Wort eine wachsende Geltungskraft und Deutungsautorität. Klaus Krüger geht einer Reihe von damit verbundenen Fragen nach.
18:15
Wie Träumereien der Unmittelbarkeit in das Denken über Medien eingreifen und dort für Unruhe sorgen, untersucht Florian Sprenger. Anhand von Beispielen aus Elektrizität und Telegrafie beschreibt er historische Konstellationen, die durch Medien erst möglich wurden, aber zugleich vom Phantasma ihrer Negation durchzogen sind: Unmittelbarkeit.
Der Terror ist Bestandteil der klassischen Tragödie – als realer terreur tritt er in der Französischen Revolution in Erscheinung. Eine Tagung zu den literarischen und außerliterarischen Erscheinungsformen des Terrors.
18:15
Ist das Vergessen gleichsam ein Verdauungsvorgang des Geistes, oder bedeutet es einfach, dass wir uns nicht erinnern können? Christine Abbt spricht in ihrem Vortrag über die theoretische Beschäftigung mit dem Vergessen.