Mediale Praktiken der Momentaufnahme setzen sich derzeit als dominantes Muster der öffentlichen Kommunikation durch. Wie lassen sich ästhetische Konzepte und Gebrauchsweisen von Augenblicksaufzeichnung und Momentaufnahme und ihre historischen Diskursspuren im Lichte der gegenwärtig zu beobachtenden Phänomene lesen?
18:15
Die Gattung Operette hatte ihren Beginn in den 1850er-Jahren; ihre Glanzzeit war in den Jahren 1870 bis 1930. Immer noch spielt sie eine entscheidende Rolle auf den Spielplänen europäischer Musiktheater. Was bedeuten die älteren Operetten für das heutige Publikum in verschiedenen europäischen Städten?
18:15
Die kolonialen Projekte europäischer Staaten hinterließen vielfältige Spuren in ihren Gesellschaften – nicht nur in den offiziellen, sondern auch in Familiengedächtnissen. Der Vortrag nimmt in Familien überlieferte Bildbestände in den Blick und fragt, wie Individuen durch deren Aneignung oder Ablehnung koloniale Erinnerungen verhandel(te)n.
18:15
Ausgehend von Beispielen aus Geschichte und Gegenwart des „Celebrity Gossip” geht es im Vortrag um die konstitutive Beziehung von Klatsch und Berühmtheit – sowie nicht zuletzt um die Besonderheiten, die sich in den affektiven Aushandlungen des Verhältnisses von „Celebrities” und ihren „Followern” in den „networked publics“ der Online-Kultur beobachten lassen.
18:00
Die Debatte über globale Hilfe für notleidende Kinder beginnt nicht erst mit der Flüchtlingskrise des frühen 21. Jahrhunderts. Isabella Matauschek präsentiert eine tiefgreifende Analyse der Verschickung von Wiener Kindern nach Dänemark und in die Niederlande im Anschluss an den Ersten Weltkrieg. Vier Fallbeispiele, eingebettet in umfangreiches Archivmaterial und Interviews, ergeben eine spannende Geschichte humanitären Engagements in der Zwischenkriegszeit.