By imagining the future, science fiction shapes the present. Rather than fore-casting the future, it re-casts the present, it re-contextualizes it, translates it into another reality, shaping the tomorrows of our mind, the way we think—our imagination.
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Um 1900 scheint das Wort Schicksal ein obsoleter Begriff zu sein, ein irrationaler Rest längst vergangener Zeiten. Denn wer kann in der Moderne noch an etwas wie das Schicksal glauben? Erstaunlicherweise aber war Schicksal ein durchaus geläufiger Begriff. In seinem Vortrag stellt sich Alexander Draxl die Frage, was dieser unzeitgemäße Begriff um 1900 zu leisten vermochte.
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Das Mitwirken von helfenden Händen am Geburtsprozess legt seit jeher das Fundament für menschliche Zusammenarbeit und Geselligkeit. Die Arbeit der Hebamme im Spanien des Siglo de Oro kann somit als gemeinschaftsstiftende und kulturprägende Tätigkeit verstanden werden. Diese wird jedoch durch ihren epochenspezifischen Grenzgang zwischen Leben und Tod, privater und öffentlicher Sphäre sowie Submission und Autorität geprägt. Wann mündet Kooperation in Konfrontation?