Program

05 November 2012
18:00

Both the philosopher Karl Popper and the physicist Philipp Frank had close personal connections with Vienna and were responsive to the political forces that impinged on its cultural life. By the late 1930s both had left central Europe and both had engaged with the topic of relativism. Both found the theme of relativism to be important for their work on scientific methodology and for exploring the relation of scientific knowledge to its social context. David Bloor uncovers the traces of the relativism debates.

08 - 09 November 2012

Diese Tagung findet im Rahmen des FWF-Projektes „Die Privatbibliothek Kaiser Franz’ I. von Österreich“ statt. Sie dient der näheren kulturtypologischen Bestimmung einer herausragenden Sammlung, deren Formierung zwischen 1785 und 1835 mit einem grundlegenden Paradigmenwechsel in der Bibliotheksgeschichte und darüber hinaus mit politischen, ökonomischen und sozialen Wandlungen einhergeht. Es gilt daher, die Privatbibliothek Kaiser Franz’ I. (die spätere Fideikommissbibliothek) interdisziplinär und transnational zu kontextualisieren.

12 November 2012
18:00

Als Sinnbild hat der Begriff „Netzwerk“ seit langem in vielen Texten der Literatur- und Kulturwissenschaften Konjunktur. Es ist daher umso erstaunlicher, dass netzwerktheoretische Analysen und Feststellungen ebendort keinen Eingang finden. Das Fehlen dieses Konzepts der Erkenntnis moniert und ergründet Nacim Ghanbari in ihrem Vortrag.

15 - 16 November 2012

Grenzen zu überschreiten, Gesetze und Normen zu brechen, gilt als grundlegendes Merkmal der Künste in der Moderne. Von den unzähligen Formen, wie innerhalb der Künste Regeln verletzt werden können, interessiert in der Tagung vor allem eine Form: „ästhetischer Ungehorsam“. In Anlehnung an den Begriff „ziviler Ungehorsam“, wird in dieser Tagung nach Autorität, Normativität und Partizipation in Kunst und Ästhetik gefragt.

19 November 2012
18:00

Lothar Müller, Autor des Buchs „Weiße Magie“, zeichnet in seinem Vortrag eine Welt nach, von der wir im Begriff sind, uns zu verabschieden: die „Gutenbergwelt“. Um diesen revolutionären Medienzeitraum im Nachhinein und das, was kommt, besser verstehen zu können, gilt es eine wesentliche Hintergrundwelt freizulegen: die Epoche des Papiers.

26 November 2012
18:00

Going back to the 1950s, 60s, and 70s to explore the work and life of one important French orientalist through the writing of his biography, Roxanne Varzi will explore how Shiite Islam came into play with postcolonial and postmodern theories to bring about the Islamic Revolution. Could this explain why, 30 years later, Islam continues to provide a framework for protest among those disillusioned by the Islamic Republic?