18:30
Ausstellung: »IN PLACES« von Katharina Anna Loidl
Serie Landschaftsradierungen / Landscape Engravings, Unikate, originale Druckgrafiken, 19. Jhd.,
bearbeitete Stahlstiche, 2015 / 16
»In den Werken von Katharina Anna Loidl wirkt der Grundgedanke eines permanenten Werdens durch Zusammenführen und Entkoppeln, der Aspekt der Naturverbundenheit und immer wieder die Grenzenlosigkeit des architektonischen Moments.«
Paolo Bianchi, 2019
Begrüßung der neuen Fellows:
Veronika Barnaš, Irina Danieli, Aris Fioretos, Daniel Binswanger Friedman, Mathias Fuchs, Theresa Gillinger, Kristina Hutter, Federico Italiano, Paul Michael Lützeler, Anna Luhn, Kerstin Mayerhofer, Anne Raulin, Avishek Ray, Sarah Sander, Danilo Scholz, Timur Sijaric, Philipp Sperner, Claudius Ströhle, Barbara Vinken
18:15
Though often shrouded in myths of immateriality and cloudy rhetoric, the Internet is nevertheless reliant on vast infrastructure networks. By identifying and documenting the realities of human and nonhuman interaction with this physical infrastructure, the cultural narratives of immateriality are enriched, countered, subverted, and complemented.
14:00 - 18:30
Am 5. März 2022 feiern wir den hundertsten Geburtstag von Pier Paolo Pasolini. Zur Erinnerung an den bedeutenden Filmregisseur, Lyriker, Romanautor, Kulturtheoretiker und politischen Aktivisten veranstaltet das IFK einen Workshop, der die Aktualität der vielgestaltigen Werke Pasolinis in Vortrag und Gespräch ausleuchten wird.
18:15
Als Folge des »Anschlusses« Österreichs 1938 war die nationalsozialistische Wahrnehmung der »Ostmark« ambivalent und spiegelt sich in der Gründung und Mission des Wien-Film-Konzerns wider. Ähnlich wie bei anderen Kunstvereinen entstand die Wien-Film durch eine Zwangsvereinigung nahezu aller bestehenden österreichischen Filmproduktionsfirmen.
»Open source«, »file-sharing«, »crowdfunding«, »peer production« – die Welt der digitalen Kommunikation ist voller Wirtschaftspraktiken, die dem Geben und Schenken näher sind als dem Marktkauf. Im Horizont der Digitalisierung wird eine Wirtschaftswissenschaft notwendig, die, um mögliche Entwicklungen einer global vernetzten Kooperationsgesellschaft zu reflektieren, das Paradigma der endlos unabgeschlossenen Gabe zwischen miteinander verbundenen Personen gelten lässt.
ACHTUNG geänderte Beginnzeit, die Tagung beginnt um 14.15 Uhr!
18:15
Jüdische Männer würden, genau wie Frauen, »menstruieren« – davon berichtet ein Kanon von vormodernen christlichen Quellen. Sie kreieren ein Bild von jüdischer Identität, in dem sich Vorstellungen von religiöser, sozialer und körperlicher Minderwertigkeit verschränken. Der Vortrag zeichnet die Geschichte dieses unbekannten antisemitischen Motivs nach.
Während in den 1960er- und 1970er-Jahren die Entwicklung der »machine translation« Fahrt aufnimmt, wird im akademischen Feld intensiv um den »richtigen« Blick auf die literarische Übersetzung, um ihre theoretische Einfassung und ihre methodologischen Fundamente gestritten. In welchem Verhältnis stehen die zahlreichen übersetzungspoetischen Experimente der Zeit zu dieser Debatte?