18:00
Die Moderne ist gekennzeichnet von der Vorstellung einer offenen Zukunft – einer Zukunft, die qua Kritik gestaltet werden kann. Was geschieht, wenn sich die Offenheit der Zukunft unter den gegenwärtig ubiquitären Vorhersagetechnologien aufzukündigen scheint? Welcher Kritikbegriff und welche Formen kritischer Praxis stehen unter diesen Bedingungen zur Disposition?
18:00
Der Vortrag kommentiert zunächst einleitend den Text von Ode an die Freude, bekanntlich Europahymne seit 1986, um danach den Wandel des Frauenbildes zwischen 1805 und 1814, also zwischen Leonore und Fidelio, zu beleuchten. Schließlich werden einige Filmszenen in Erinnerung gerufen und interpretiert, vorrangig aus Stanley Kubricks A Clockwork Orange (1971).
18:00
Eine “Übersetzung” aus einer anderen Sprache, wie man sie heute kennt, gab es im japanischen Mittelalter nicht. Stattdessen gab es die Technik, chinesische Originaltexte verständlich zu machen, indem man die Reihenfolge der Schriftzeichen änderte, jedes Zeichen so aussprach, wie das entsprechende japanische Wort lautete, und bestimmte Partikel hinzufügte.
18:00
This case study highlights the importance of the role of the translator in the publishing industry, the preconditions of today’s “activist turn” in translation studies, and the social nature of the translation process. The reasons for the unexpected success of the Jewish Zsolnay publishing house in pre-“Anschluss” Austria will be explored.
18:00
Der „ächte Übersetzer“, so der Dichter und Indologe A. W. Schlegel, fungiert als „Bote von Nation zu Nation“. Der Vortrag fragt nach dem Stellenwert einer Kulturtechnik des Diplomatischen in der Romantik, in der Übersetzungs- und Vermittlungsprobleme – ästhetischer, kultureller und politisch-rechtlicher Natur – in das Zentrum philosophischer Reflexionen rücken.