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Ilija Trojanow ist Schriftsteller, Übersetzer und Verleger. Seiner Feststellung nach halten sich unsere Gesellschaften Dystopien wie Haustiere. Dagegen gelte es literarisch anzuarbeiten und Alternativen anzubieten.
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Wenn man an Gartenzwerge denkt, fallen einem unmittelbar sympathische (und kitschige) Gestalten ein, die man mit Märchen und Gartenhäusern in Verbindung bringt. Was wäre aber, wenn diese Figuren eine noch viel engere Verwandtschaft mit den Hauptvertretern der christlich-asketischen Tradition – wie Eremiten und Anachoreten – hätten?
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Von der NZZ über Die Zeit bis zu The New Yorker – kaum ein Medium, das im letzten Jahr nicht über Matera berichtet hätte. Die kleine Stadt in Süditalien galt als „nationaler Schandfleck“ und steht nun als Europäische Kulturhauptstadt 2019 im Fokus der Aufmerksamkeit. Die Veranstaltung präsentiert das Ergebnis eines temporären experimentellen Labors vor Ort.
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Coquelin beschreibt den/die Schauspieler_in 1894 als doppelte Persönlichkeit, Archer entwickelt 1888 eine Theorie des „automatic acting“, wonach Schauspiel über weite Teile unbewusst passiert, und Martersteig fordert 1900 einen Schauspielstil, der Hypnose und Suggestion berücksichtigt. Rosemarie Brucher geht diesen Einschreibungen des Dissoziativen auf den Grund.
Die Suche nach adäquaten Zeichensystemen und Notationsarten, die den jeweiligen Klang- und Formvorstellungen entsprechen, gehört besonders in der Moderne zur schöpferischen Praxis musikalischer Komposition. In ihr manifestieren sich Fragen nach der Natur des Klangs und des Klangraums sowie nach dessen Übersetzung in visualisierbare Bilder und Strukturen.
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Modern understanding of translation as mediation between cultures is coeval with nation-state politics. The Soviet Union, however, never conceived of itself as a nation-state, which led to interesting peculiarities in the practice of literary translation.