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Niemand hat in den letzten Jahren so sehr die Natur infrage gestellt und sie als Projektion, Fiktion, Konstrukt oder Artefakt dekonstruiert wie die Kulturwissenschaften, während NaturwissenschafterInnen nach wie vor ziemlich mühelos von Natur sprechen als jenem Referenzobjekt, das sie erforschen und das es auch „da draußen“ gibt.
18:00
Das 19. Jahrhundert war das Jahrhundert der Industrialisierung und Urbanisierung. In der Zeitspanne von 1800 bis 1900 wuchs allein die Wiener Bevölkerung um mehr als 500%. Durch diese Entwicklung stießen die traditionellen Strukturen der Lebensmittelversorgung an ihre Grenzen und die Ernährung der Bevölkerung wurde zu einem Problem der städtischen Expansion.
Die Linie als ein Ideal von Ordnung, das Gerade als Regulator des Gekrümmten, Linearität als Norm des Narrativen – in unterschiedlichsten Wissensbereichen und Disziplinen kommen Praktiken und Konzepten von Linien jeweils wesentliche Funktionen zu.Ihren angestammten epistemischen Ort hat die Linie jedoch in der Geometrie – so scheint es zumindest.
18:00
Im Zentrum der bulgarischen Hauptstadt stehen sich, nur wenige Meter voneinander entfernt, die drei großen monotheistischen Religionen gegenüber: die noch aktive Moschee, die ehemalige bulgarisch-orthodoxe Kathedrale, die katholischen und rumänischen Kirchen und die Sofioter Synagoge. Sie zeugen von der langen, turbulenten Geschichte der Region und der Identitätsfindung im jungen Nationalstaat.
Gesellschaftliche Debatten fließen in die Fotoarbeiten, Installationen und Performances des in New York lebenden österreichischen Künstlers Mathias Kessler ein. Hartmut Böhme und Dieter Buchhart führen mit Mathias Kessler ein Gespräch zu Landschaftsmalerei und künstlerischen Interventionen in den urbanen Kunstszenen New Yorks, Rotterdams, Berlins oder Wiens.