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Bis in die 1980er-Jahre waren sie zu bestimmten Zeiten des Jahres in den Straßen Südapuliens präsent: die Tarantelbesessenen. Meist junge Frauen, die „wie von der Tarantel gestochen“ tanzten und mitunter sogar ihre Mitmenschen attackierten. Darüber, wie sich dieses Phänomen in Ethnologie und Literatur niederschlägt, spricht Alexandra Rieder.
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Sebastian Haselbeck zeigt in seinem Vortrag eine verblüffende Verbindung auf: jene zwischen Diktat als Vorraum zum endgültigen Text und den realen Vorzimmern der Macht. Er belegt diesen Zusammenhang mit literarischen Beispielen.
Mit dem Verlust des Vertrauens durch die globale Finanzkrise bekommt die Frage dieser Tagung eine unheimliche Aktualität: Wie sind die Schrecken der Geschichte, die plötzlichen Zusammenbrüche von Institutionen und die privaten Enttäuschungen auszuhalten? Durch welche Formen der Lebenskunst lässt sich die Rohheit des Aneinandervorbeilebens, die in Krisenzeiten zunimmt, abmildern?
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Das brisante Thema Landwirtschaft steht im Fokus von Birgit Müllers Vortrag. Sie untersucht den Einfluss von Politik, Großkonzernen und Weltmarkt.
Die Geschichte der Biologie ist voll von Modellen: Maschinen und Automaten aller Art, aber auch anatomischen Wachsmodellen, künstlichen Zellen, elektronischen Schaltkreisen und Computerprogrammen. Eine Tagung über den Zugang zum Lebendigen über den Umweg des Modells.