17:00
20 Jahre / 40 Jahre Kunstuniversität Linz/ Festrede / Konrad Paul Liessmann.
Ausgehend vom neuen Forschungsschwerpunkt des IFK sind die Vortragsthemen dieser Tagung auf den Begriff der Unordnung als Metapher für Auflösung, Wandel und Transformation ausgerichtet.
18:00
Die französischen Praktiken der höheren Diplomatie des 18. Jahrhunderts wurden von Wissenschaftern und Staatsmännern als Lenkrad der Geschichte eingeschätzt, aber auch als Kunstform, die den Regeln des Theaters entspricht, so Clemens Peck in seinem Vortrag über das Verhandeln als Kategorie der dramatischen Künste.
18:00
Wie brechen Revolutionen aus? Diese Frage beschäftigt Sozialwissenschaften und Politik seit über 200 Jahren, um Revolutionen vorherzusagen, zu verhindern oder auszulösen. Dennoch hat jede Revolution ihr Überraschungsmoment, so Erdal Kaynar in seinem Vortrag über die politischen Implikationen gewaltsamer, gesellschaftlicher Umstürze.
Die Verunsicherung der Sinne, das Auseinanderbrechen der gedeuteten Welt hat längst schon vor dem Ausbruch des Weltkrieges begonnen. Die Schrecken der Vernichtung und Zerstörung haben aber diesen Prozess rabiat vertieft. Gewalt im Krieg hat eine unmittelbar sinnliche Dimension.
19:00
TBA21 und IFK freuen sich, eine gemeinsame Serie von Vorträgen und Veranstaltungen zwischen Kunst und Wissenschaft, Praxis und Theorie anzukündigen. Den Auftakt macht der Soziologe und IFK_Gast des Direktors Karl-Siegbert Rehberg mit einem Auszug aus seiner langjährigen Recherche zum Kunststaat DDR.